Heizölpreisentwicklung

Die Entwicklung der Heizölpreise gleicht einer ständigen Berg- und Talfahrt. Glaubt man den Medien, ist die Schuld bei der Weltwirtschaftskrise zu suchen. Jetzt eine aktuelle Prognose für zukünftige Heizölpreise abzugeben, wäre waghalsig. Es ist noch nicht geklärt, wann sich der internationale Handel erholt hat bzw. wie das geschehen soll.

Heizölpreisentwicklung

Im Übrigen ist die Weltwirtschaftskrise auch nur die eine Seite der Medaille, sie hält gern als Sündenbock her, wenn sich die Preise nicht so entwickeln, wie sich das die Händler und Kunden vorstellen. Allerdings gibt es einen noch viel größeren Faktor, der die Heizölpreise deutlich beeinflusst. Das ist die Menge der Heizölvorkommen weltweit. Es ist bekannt, dass diese Vorräte begrenzt sind. Das wirkt sich sehr stark auf den Handel und damit auf den Aktienkurs an der Börse aus.

Der Heizölpreis setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen:

  • Produktpreis
  • Förderkosten
  • Transportkosten zum Endverbraucher
  • Mehrwertsteuer
  • Mineralölsteuer und
  • Deckungsbeitrag

Dadurch, dass Heizöl zu den Rohstoffen gehört, die nicht unerschöpflich zur Verfügung stehen, erhöht sich schon seit Jahren der Preis insgesamt kontinuierlich. Heute muss für einen Liter Heizöl das Doppelte bezahlt werden, als dies noch vor 20 Jahren der Fall war. Ungeachtet dessen wird Heizöl in der Bundesrepublik Deutschland noch am häufigsten als Energieträger genutzt.

Tagespreis für Heizöl
Wie für viele andere Rohstoffe wird auch für Heizöl täglich ein Preis ermittelt, Schwankungen innerhalb mehrerer Stunden sind eher die Regel als die Ausnahme. So kommt es innerhalb von nur einer Woche häufig zu enormen Unterschieden beim Ölpreis. Sie müssen also mit steigenden Preisen genauso rechnen wie mit fallenden – eine Prognose ist hier sehr schwer. Experten raten, dass Verbraucher die Preise für Heizöl regelmäßig vergleichen sollten, um Tendenzen zu erkennen und entsprechend reagieren zu können.



Quelle: FastEnergy